Leuchtturm Kap Arkona /Insel Rügen







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Ein schöner großer Leuchtturm mit aufwändiger Ziegeloptik.
Der Schwierigkeitsgrad der beiden Modelle ist nicht sehr hoch, die zurückgesetzten Fenster müssen nicht unbedingt gebaut werden. Die Laterne und Reling werden zusätzlich als Folienteile mitgeliefert, die Teile gibt es natürlich auch aus Papier.

Zu diesem Leuchtturm passend gibt es auch den Schinkelturm vom Kap Arkona.

Maßstab: 1:100 1:250
Bögen; 4 x A4 + Folie 1 x A4 + Folie
Teile: 89 - 137 66 - 96
Größe: 36 cm 14 cm
Preis: 12,- € 6,- €
	 										
Position:         54°41’N 13°26’O 
Baujahr:          1901-02
Indienststellung: 1905 
Turmhöhe:         35 m
Feuerhöhe:        75 m über mittl. Wasserstand
Kennung:          Gruppe v. 3 Blitzen alle 17 Sekunden
Tragweite:        22,5 sm 

In den 90er Jahren des 20.Jh kam man zu den Schluss, das der Leuchtturm am Kap Arkona nicht mehr den gestiegenen Anforderungen durch die zunehmende Schifffahrt entlang der Ostseeküste gewachsen war. Sein festes Petroleumfeuer hatte eine zu geringe Tragweite und die Statik konnte das geforderte neue Drehfeuer nicht tragen. Da durch den Umbau und die Erhöhung des Alten das Feuer über Monate ausgefallen wäre, beschloss man den Bau eines neuen Leuchtturms direkt neben dem Alten.

Der neue Leuchtturm wurde Baugleich mit dem auf Helgoland geplant und errichtet (jener wurde allerdings im Krieg zerstört und nicht wieder aufgebaut). 1900 begannen die Bauarbeiten am Kap mit der Errichtung neuer Wohnhäuser für die Wärter, der Bau des Leuchtturms wurde 1901 begonnen. 1902 wurde die erste Feueranlage aus einer Bogenlampe und Petroleummotoren zur Stromerzeugung montiert und getestet. Der alte Leuchtturm wurde allerdings erst 1905 endgültig gelöscht.

Seit 1977 wird der Turm ferngesteuert, 1991 wurde der Turm vollständig saniert, vor allem um den Verfall des Mauerwerks durch den schwarz-roten Anstrich zu stoppen. Außerdem wurde die Drehoptik vom Quecksilberbad auf ein Rollenlager umgestellt und leuchtet heute mit einer Quecksilberdampflampe statt der ursprünglichen Lichtbogenlampe.

Heute sind die zwei Türme der Kern eines Flächendenkmals der Gemeinde Putbus, die hier neben weiteren Seezeichen und maritimen Ausstellungen auch den kleinen Leuchtturm vom Kollicker Ort präsentiert.

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